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14.05.2019

BildungsCampus meets Marta Herford

Die Entwicklung des BildungsCampus Herford ist aktuell eine der bedeutendsten städtebaulichen Entwicklungen in Herford. Inzwischen wird das Gelände durch rund 500 Studierende der Fachhochschule für Finanzen NRW belebt. Weitere Nutzer sollen in Kürze folgen. Mit der stetig voranschreitenden Entwicklung geht auch die Frage einher, wie das Campusgelände zukünftig aussieht.

Wettbewerb_Freianlagen_b
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Aus diesem Grund lud die Stadtentwicklungsgesellschaft Hansestadt Herford mbH (SEH) alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 14. April 2018 zu einem Bürgerdialog unter dem Motto „Auf die Flächen, fertig, grün!“ ein. Dabei hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über die geplanten weiteren Umsetzungsschritte zu informieren und Anregungen zur zukünftigen Gestaltung der Außenflächen zu geben. Die Ergebnisse des Bürgerdialogs wurden anschließend in die Aufgabenstellung eines europaweit ausgeschriebenen freiraumplanerischen Wettbewerbs eingearbeitet.

Neben den Ergebnissen des Bürgerdialogs wurde den Planungsbüros die Aufgabe gestellt, das Gelände in einen attraktiven Raum für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der angesiedelten Unternehmen und Bildungseinrichtungen, Kongressteilnehmer, Studierenden und die Herforderinnen und Herforder umzugestalten. Daher galt es, Begegnungs-, Kommunikations- und Kreativräume mit Rückzugsmöglichkeiten zu entwickeln, um den unterschiedlichen Nutzergruppen gerecht zu werden. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Herstellung einer CampusMitte als zentrale Anlaufstelle im Außenraum.
Neben den verschiedenen Aufenthaltsräumen musste zudem eine Lösung für die zahlreichen notwenigen Parkplätze gefunden werden. Auch waren Vorschläge zur Herstellung der Barrierefreiheit des Außengeländes und der Gebäudezugänge zu erarbeiten.
Das derzeit leicht solitär stehende, ehemalige Offizierskasino sollte durch eine entsprechende Gestaltung besser mit dem restlichen Gelände verbunden und die Barriere der Liststraße dadurch reduziert werden.

Das Wettbewerbsverfahren wurde im Sommer 2018 begonnen. Die Jurysitzung zur Bewertung der eingereichten Arbeiten am 14. Februar 2019 bildete den Abschluss des Verfahrens.
Aufgrund der Komplexität der Aufgabe überraschte es nicht, dass die Jury unter den eingereichten Arbeiten keinen eindeutigen Sieger ausmachen konnte, sodass nach intensiven Beratungen zwei 2. Preise und ein 3. Preis vergeben wurden.

Die Wettbewerbsbeiträge inklusive der Preisträger werden vom 19. Mai 2019 bis 09. Juni 2019 im Marta Forum ausgestellt. Ergänzt wird die Ausstellung durch einen kleinen Film, der neben dem Wettbewerbsverfahren auch die Preisträger kurz erläutert und einen Einblick in die derzeitige Anmutung des Geländes gewährt. Der Eintritt zum Foyer ist kostenlos.

Norbert Landshut, Geschäftsführer der SEH, freut sich: „Mit dem Marta Herford haben wir einen idealen Partner für die zweite Ausstellung gefunden. Die regelmäßig stattfindenden Architekturgespräche haben die Themen Architektur und Stadtentwicklung im Marta bereits etabliert und ermöglichen es uns nun, die für die Stadt bedeutende Entwicklung auf dem Stiftberg einem anderen Publikum zu präsentieren.“

Architekturthemen in Herford gehören einfach ins Marta! Hier ist nicht nur der Ort für die Vortragsreihe „Stadt & Vision“, sondern hier sollten auch markante Neuplanungen zu sehen sein. Ich freue mich, dass das Marta mit der Präsentation der SEH zum Austausch über die mit Spannung erwartenden Ergebnisse am BildungsCampus beitragen kann“, so Marta-Direktor Roland Nachtigäller.

Nächste Schritte

Wie geht es bei der Umgestaltung der Freianlagen nun weiter? Seit der Jurysitzung wurden die drei Preisträger zur Überarbeitung Ihrer Entwürfe aufgefordert. Die endgültige Auswahl und damit auch die Beauftragung eines Planungsbüros wird voraussichtlich Anfang Juni erfolgen. Anschließend wird direkt mit der vertiefenden Planung und notwendigen Bauvorbereitung für den ersten Teilabschnitt begonnen. Hintergrund für das zügige Voranschreiten ist die Förderung im Rahmen des Bundesprogramms Nationale Projekte des Städtebaus, welches neben der Modernisierung erster Gebäude auch das Wettbewerbsverfahrung und die Umgestaltung der Freieinlagen fördert. Das Förderprogramm läuft bis Ende 2020, sodass die Arbeiten bis dahin abgeschlossen sein müssen.

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